Spotted: Pimpen mit Patches

Von Andrea Bornhauser, 1. August 2017

Ich habe mal einen Aufbügel-Patch von Hysteric Glamour besessen. Das war in den Neunzigern, als das japanische Label gerade sehr angesagt war. Ich habe ihn von einer Businesstrip nach London mit nachhause gebracht. Und mir so lange hin- und her überlegt, wo ich ihn aufbügeln wollte (Jeans, Jacke oder Tasche?) – bis ich ihn schliesslich verloren habe. Irgendwo untergetaucht, beim Zügeln zwischen den Kisten, oder so. Läck, hat mich das angegurkt damals. Aber immerhin: Meinen „Motörhead“-Patch, den habe ich noch.


Seit einiger Zeit verspüre ich erneut die Lust auf diese Patches, zum Aufbügeln oder Aufnähen. Ich weiss gar nicht, woher sie kommt. Ich habe wahrscheinlich auf Streetstyle-Blogs so viele Jeansjacken mit Aufnähern gesehen, bis mein Kopf mir jetzt sagt, dass ich das auch wieder möchte. Und siehe da, bei meinem kürzlich Besuch im Schweizer Shop Fizzen sind sie mir auch praktisch entgegengesprungen, die Badges. In allen Farben und Formen lagen sie da, bereit zum Annähen.

Am coolsten wirken Patches zum Aufnähen natürlich auf blauem Denim. Und sie machen sich nett verteilt oder als Grüppchen gut. Vor allem, wenn sie nicht alle gleich gross sind. Ich habe mir letzthin einen Smiley der tollen Kindermode-Designerin Caroline Bosmans, gekauft für 15 Fr. im Zürcher Shop Zirkuss, auf meinen Jeansrucksack gebügelt. Leider ist er abgefallen, wohl wegen meinem Heavy Use des Gepäckstückes. Deshalb mein Tipp: Näht die Dinger zusätzlich mit ein paar Stichen fest.

Ein Label, das sich übrigens seit 2009 auf besonders kunstvolle und schöne Patches und Pins spezialisiert hat, nennt sich Macon & Lesquoy. Die hübschen, handgearbeiteten Dinger gibts etwa bei Kitchener, in Bern oder Zürich. Die müsst ihr Euch ansehen!

Bilder: Macon & Lesquoy

 

 

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