Spotted: Baseball Caps

Von Andrea Bornhauser, 1. März 2017

Ich bin nicht so der Mützentyp. Allgemein hab ichs nicht so mit Kopfbedeckungen. Natürlich sind mir die Vorzüge – gerade an eisigen Wintertagen wie letzthin – von Kaschmirmützen durchaus klar. Aber eben: Ich finde, ich sehe immer ein bisschen meschugge aus, wenn ich etwas anderes als eine Frisur auf dem Kopf trage.

Einzig bei Baseball Caps mache ich eine Ausnahme. Ich besitze zwar keins dieser Käppis, aber probiere ab und an das von Freunden oder das meines Sohnes. Und ich muss sagen: Die fühlen sich gut an. Vielleicht ist es wegen dem Schild, das etwas beschützendes hat oder, weil sich die Caps so angenehm an die Haare schmiegen, während etwa Kaschmirmützen mit der Zeit immer so ausleiern und zu teekannenartigen Dinger mutieren. Sowas will ja niemand auf dem Kopf tragen, nicht?

Item: Seit Chanel letzten Oktober in seiner Show für die aktuelle Frühling/Sommer 2017 Kollektion die Models in Tweedkostümen und schräg getragenen Baseball Käppis über den Laufsteg schickte, sind die ursprünglichen Sport- und Street-Accessoires auch bei der Fashioncrowd vermehrt angesagt. Das zeigt sich auch an den gerade laufenden Modewochen für Herbst/Winter 17/18 wieder. Da kombinieren ganz viele Besucherinnen nämlich Baseball Caps zu ihren Looks. Und ich finde, das sieht gut aus.

Bilder: Chanel SS 2017 (Imaxtree.com)

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