OMG! Verspiegelte Sonnenbrillen

Von Andrea Bornhauser, 23. Mai 2016

Modebloggerin während der Australian Fashionweek in Sidney. (Bild: Christian Vierig/Getty Images)

Ich bin mir nicht ganz sicher, was ich von den farbig verspiegelten Sonnenbrillen halten soll, die mir in letzter Zeit vermehrt von Nasen entgegenfunkeln. Einerseits sehen sie ja ganz schmuck aus und können einen Look aufpeppen. Andernseits haben mich Spiegelgläser schon immer irritiert. Einfach, weil ich dem Gegenüber nicht in die Augen sehen kann und dann nie weiss, wo ich meinen Blick festmachen soll.

Und jetzt sind da eben diese Spiegel-Sonnenbrillen mit farbigen Verläufen in Blau, Orange oder Pink. Besonders viele hat man kürzlich wieder während des Coachella-Festivals sichten können. Da passen diese Brillen ja irgendwie auch hin. Das Ding ist halt, dass sie – gerade in Kombination mit einem angestrengt-gestylten Hippiefestival-Outfit – irgendwie cheap aussehen. Als ob sie in Italien oder Spanien für fünf Euro bei einem Strand-Verkäufer ergattert worden wären. Alles zusammen – Farben, Muster UND farbige Spiegelgläser – ist dann doch etwas too much für mich.

Aber klar, es gibt sie auch in der Deluxe-Version. Der Klassiker ist natürlich die Pilotenbrille Aviator von Ray Ban, in vielen verschiedenen Verläufen erhältlich. Wer auf den edlen Spiegelblick steht, sollte sich auch mal bei den Sonnenbrillen von Matthew Williamson, Dior oder Victoria Beckham umsehen.

 

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