WARUM…wir uns schon mal mit Bermudashorts anfreunden sollten

Von Christina Duss, 4. November 2014

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Foto: Imaxtree.com

Es ist ja Winter jetzt, das sehen Sie ganz richtig. Und wir lieben unsere Culottes gerade sehr. Da aber die Frühling/Sommer-Shows bereits gelaufen sind, wissen wir natürlich schon einiges darüber, was in der nächsten Saison passieren wird. Und so las ich, noch bevor ich etwas davon gesehen hatte, dass Modehäuser wie Jil Sander, Paul Smith oder Roksanda Illincic ihre Models in Bermudashorts gesteckt hatten, kurze Hosen also, die kurz unter dem Knie enden. Was ein modisches Konzept ist, das mein ganz persönliches Kopfkino in flirrende Kurzfilme über zackige Feldwebel in Tropengebieten oder reiche alte Amerikanerinnen beim Golfspielen übersetzt. Nun muss man aber wieder mal sagen, dass Panik schieben in den meisten Fällen wirklich gar nichts bringt, und so klickte ich mich durch die in naher Zukunft lauernde Welt der High-Fashion-Bermudashorts, und natürlich sieht das ganz ordentlich aus. Die sind elegant, aber auch ein bisschen bubenhaft und sehr unaufgeregt. Ein Problem: Für dieses Modell sind Hüften ganz besonders blöd – und die haben wir ja alle irgendwie. Da suchen wir noch nach einer Lösung – bleibt einem ja noch der ganze Winter Zeit. Ansonsten sei allen geraten, in ihren Kopfkinos auszuharren, bis der Film zu Ende ist. Draussen vor der Tür scheint nämlich die Sonne.

 

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Lifestyle-Redaktorin Christina Duss
beobachtet und beschreibt, was in
der Mode passiert. Sie bereitet sich gaaanz langsam auf den Bermudassommer vor.
Dieser Beitrag erschien in der aktuellen annabelle-Ausgabe 20

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